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Die friedlichen Aruaken, eine Gruppe
südamerikanischer Indianerstämme, gelten als die
ersten Besucher der ruhigen Strände dieser Insel. Im 9.
Jahrhundert faßten die Kariben, ein wilder und
kämpferischer Indianerstamm, hier Fuß und sie
vertrieben die Ureinwohner. Zur Zeit Kolumbus' entdeckten
die Europäer diese paradiesische Insel. Im 17. und 18. Jahrhundert machten sich Franzosen und
Engländer das Gebiet gegenseitig streitig. Nicht
weniger als vierzehnmal wechselte in diesem Zeitraum die
Herrschaft über die Insel. Im Jahre 1814 verzichteten die Franzosen auf die Insel,
und St. Lucia wurde endgültig britisch. Letzten Endes
wurde die englische Vorherrschaft auch sprachlich gefestigt:
seit 1842 ist Englisch die Amtssprache. Im Jahre 1967 gewährten die Briten der Insel
innerstaatliche Autonomie und 1979 wurde St. Lucia ein
unabhängiger Staat mit einem dauerhaften,
parlamentarischen und demokratischen System.
Die
Vergangenheit:
Diese grüne, vulkanische und mangoförmige Insel
liegt zwischen Martinique und St. Vincent. Sie gehört zu den Kleinen Antillen und hat eine
Oberfläche von 616 km2. Die Länge beträgt 43
km und die Breite 23 km. Der Gros Piton (798 m) und der Petit Piton (750 m) ragen
steil aus dem Meer empor. Die Zwilingberge sind das
Wahrzeichen von St. Lucia. Das Tropenklima verspricht das ganze Jahr hindurch
angenehme Temperaturen. Vom Ozean her bläst eine
frische Nordostbrise, die für regelmäßige
und natürliche Abkühlung sorgt. Im Winter schwanken die Temperaturen zwischen 18°
und 31° C . Diese Jahreszeit ist am trockensten. Ab und
zu gibt es dann angenehme und erfrischende Regenschauer. Der Sommer, der im Juni anfängt und im November
endet, ist auch die Regenzeit. Die Temperatur steigt nun von
23° bis 35° C. Man kann jetzt mit kurzen aber
meistens heftigen Regenfällen rechnen. Die
Möglichkeit eines Orkans ist dabei äußerst
gering.
Lage:
Klima:
Die einheimische Bevölkerung (ca. 150.000) ist
hauptsächlich afrikanischer Herkunft. Die Lucianer sind
durchweg sehr charmant und freundlich. Durch die
Straßen schlendernd, wird der Besucher dann auch
öfter mit einem herzlichen 'hello'
begrüßt! Neben Englisch, der Amtssprache von St. Lucia, redet der
Mann auf der Straße meistens auch eine
französisch gefärbte Mundart: das sogenannte
'Patois'. Und ältere Lucianer, besonders Leute aus
ländlichen Teilen der Insel, haben deutlich ihre
Schwierigkeiten mit der englischen Sprache.
Bevölkerung:
Die Preise werden meistens in Eastern Caribbean Dollar,
der inländischen Währung, ausgedrückt. Der
EC$ und der US$ sind fest aneinander gekoppelt (2,65 EC$ = 1
US$). In den meisten Hotels und Restaurants akzeptiert man
sowohl US$ und Reiseschecks als auch Kreditkarten. Die Landwirtschaft spielt seit jeher eine wichtige Rolle
im wirtschaftlichen Leben der Insel. Die ehemaligen
Zuckerrohrplantagen sind heute durch Bananenplantagen
ersetzt worden. Der Export von Bananen, dem 'grünen
Gold', ist immer noch eine wichtige Erwerbsquelle für
die Einwohner. Durchschnittlich werden jährlich
ungefähr 110.000 Tonnen Bananen ausgeführt. Heutzutage aber ist der Tourismus die wichtigste
Stütze der Wirtschaft. Die Insel verfügt über
eine gut ausgebaute Infrastruktur, in engster Verbundenheit
mit der Natur. Jährlich steigert sich der Tourismus um
10 %. Im Jahr 1996 gab es z.B. 3.500 Zimmer und ca. 250.000
Übernachtungen. Die übliche elektrische Spannung ist 220 Volt 50 Hz.
Die Stecker sind britisch und in den meisten anderen
europäischen Ländern nicht üblich.
Währungseinheit:
Wirtschaft:
Elektrizität:
Schutzimpfen ist keineswegs Pflicht und auch nicht
notwendig (es gibt keine Malaria). Impfung gegen Tetanus und
Hepatitis A empfiehlt sich. Gegen die brennende Sonne schützt man sich am besten
mit einer wirksamen Sonnencreme mit hohem
Sonnenschutzfaktor. Für Nothilfe: wählen Sie den Notruf 911!
Gesundheit:
Das Leitungswasser ist zuverlässig und trinkbar. Um
etwaige Darmbeschwerden zu vermeiden, empfehlen wir
empfindlichen Touristen Flaschenwasser zu trinken. In St. Lucia gilt die Atlantic Standard Time, 4 Stunden
früher als die Greenwich- Zeit. Einwohner folgender Länder brauchen einen
gültigen Paß für die Einreise in St.
Lucia: - die Europäische Union mit Ausnahme von
Großbritannien Ein Personalausweis genügt für Einwohner
von: - Großbritannien, den Vereinigten Staaten und
Kanada bei einem Aufenthalt von maximal 6 Monaten Einwohner folgender Länder brauchen ein Visum: - die oben nicht genannten Länder Achtung: - ein gültiges Rückreiseticket muß man
vorlegen können
Trinkwasser:
Zeitunterschied:
Weil die Insel fast auf dem Äquator liegt, sind die
Tage das ganze Jahr fast gleich lang. Um etwa 5.45 Uhr geht
die Sonne auf und um etwa 18.15 Uhr geht sie unter.Pässe und Visa:
- die skandinavischen Länder
- die Schweiz, Liechtenstein, die Türkei, Tunesien,
Uruguay und Venezuela
- das Britische Commonwealth
- Osteuropäische Länder
- der OECS (Organisation of Eastern Caribbean States)
- bei Abreise bezahlt man eine 'departure tax'
(Abreisegebühr) in Höhe von 40 EC$ oder 18 US$
St. Lucia hat zwei Flughäfen : 1. Hewanorra Airport : den internationalen
Flughafen, im Süden der Insel in der Nähe von
Vieux Fort Die folgenden Fluggesellschaften versorgen Verbindungen
mit St. Lucia (ohne Gewähr): - Hewannora airport : Air Canada, Air Liberté,
American Airlines, British Airways, Brittania, BWIA,
Caledonian Airways, Condor
Flughäfen:
2. George F.L. Charles Airport (Vigie): den
karibischen Flughafen, im Norden der Insel in der Nähe
von Castries.
- Vigie airport : Air Martinique, American Airlines, BWIA,
Helenair, LIAT.
Im Juli: der Karneval. Der Höhepunkt des Festes ist
die Wahl des Königs und der Königin des Calypsos
(Die Calypso-Musik ist für St. Lucia was der Rock
für die USA ist).
Spitzenveranstaltungen:
Im Mai: das jährliche Jazzfestival.